Die Bruchlandung einer Passagiermaschine im Norden Mexikos hat für dutzende Menschen ein glimpfliches Ende genommen. Nach Behördenangaben gab es bei dem Zwischenfall am Dienstag im Bundesstaat Durango keine Toten, aber mehrere Verletzte. Das Flugzeug der Airline Aeroméxico war auf dem Weg vom internationalen Flughafen Guadalupe Victoria nach Mexiko-Stadt.

Nach Angaben des Gouverneurs von Durango, José Aispuro, musste der Pilot vermutlich wegen schlechten Wetters den Start abbrechen.

„Es hat geregnet, es gab einen Sturm, ich glaube, sie wollten abbrechen“, sagte Aispuro im Fernsehen. An Bord der Maschine vom Typ Embraer ERJ-190 sei laut Schilderung von Augenzeugen nach Problemen beim Start ein Feuer ausgebrochen. Unklar blieb zunächst, ob die Flammen auch ein Grund für die Bruchlandung waren oder erst ausbrachen, als die Maschine bereits in einem Feld nahe dem Flughafen gelandet war.

Nach Angaben des Gouverneurs waren rund 80 Menschen an Bord. Der Transportminister Mexikos, Gerardo Ruiz Esparza, erklärte auf Twitter, es seien 97 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder in dem Flieger gewesen. Laut dem Gesundheitsministerium wurden mindestens 18 von ihnen verletzt ins flugzeug Krankenhaus gebracht.

An der Unglücksstelle stiegen dichte Rauchwolken auf. Auf Fotos des Zivilschutzes war eine ausgebrannte Maschine zu sehen.

Er hoffe, dass es der Besatzung und den Passagieren gut gehe, schrieb der Präsident des lateinamerikanischen Landes, Enrique Peña Nieto, auf Twitter. Behörden, Zivilschutz und Militär seien zur Zusammenarbeit angewiesen worden.

Nach Angaben der Fluggesellschaft hatte die Maschine eine Kapazität von 100 Sitzplätzen für Passagiere. Ob diese alle besetzt waren, gab Aeroméxico zunächst nicht bekannt.



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