Закрыть ... [X]
Закрыть ... [X]

Dear internet,

last week I launched a project called YOLOCAUST that explored our commemorative culture by combining selfies from the Holocaust Memorial in Berlin with footage from Nazi extermination camps. The selfies were found on Facebook, Instagram, Tinder and Grindr. Comments, hashtags and "Likes" that were posted with the selfies are also included.

The page was visited by over 2.5 million people. The crazy thing is that the project actually reached all 12 people who’s selfies were presented. Almost all of them understood the message, apologized and decided to remove their selfies from their personal Facebook and Instagram profiles. Aside from that I also received tons of great feedback from Holocaust researchers, people who used to work at the memorial, folks who lost their family during the Holocaust, teachers who wanted to use the project for school lessons, and evil people who sent photos of their friends and family for me to photoshop. You can see some of the feedback below.

But the most interesting response came from the young man on the first picture of the project, showing him jumping on the concrete slabs with the caption „Jumping on dead Jews @ Holocaust Memorial“. I think his email is the best way to conclude this project for now:

I am the guy that inspired you to make Yolocaust, so I've read at least. I am the "jumping on de..." I cant even write it, kind of sick of looking at it. I didn't mean to offend anyone. Now I just keep seeing my words in the headlines.

I have seen what kind of impact those words have and it's crazy and it's not what I wanted (…)

The photo was meant for my friends as a joke. I am known to make out of line jokes, stupid jokes, sarcastic jokes. And they get it. If you knew me you would too. But when it gets shared, and comes to strangers who have no idea who I am, they just see someone disrespecting something important to someone else or them.

That was not my intention. And I am sorry. I truly am.

With that in mind, I would like to be undouched.

P.S. Oh, and if you could explain to BBC, Haaretz and aaaaallll the other blogs, news stations etc. etc. that I fucked up, that'd be great. 😅

If you wanna keep up with my work, you’ll find me on the of your choice. Except for Snapchat. I don’t get Snapchat.

Best,
ss

Liebes Internet,

letzte Woche habe ich ein Projekt namens YOLOCAUST veröffentlicht, welches unsere Erinnerungskultur durch die Kombination von Selfies am Holocaust-Mahnmal in Berlin mit Bildmaterial aus Vernichtungslagern hinterfragte. Die Selfies wurden auf Facebook, Instagram, Tinder und Grindr gefunden. Kommentare, Hashtags und „Likes“ aus den Selfies wurden ebenfalls übernommen.

Die Seite wurde von über 2,5 Millionen Menschen besucht. Das Verrückte ist, dass das Projekt inzwischen auch alle zwölf Personen erreicht hat, die auf den Selfies abgebildet waren. Fast alle haben die Botschaft verstanden, sich entschuldigt und entschieden, ihre Selfies von ihren Facebook- oder Instagram-Profilen zu löschen. Darüber hinaus habe ich tonnenweise großartige Rückmeldungen erhalten: von Holocaust Forschern und ehemaligen Mitarbeitern des Mahnmals, von Menschen, die im Holocaust ihre Familie verloren haben, Lehrern, die das Projekt im Schulunterricht behandeln wollen und auch von sehr bösen Menschen, die mir Fotos ihrer Freunde und Verwandten geschickt haben, um sie von mir photoshoppen zu lassen. Einige dieser Rückmeldungen findet ihr unten.

Die interessanteste Antwort jedoch kam von dem jungen Mann im ersten Bild des Projekts mit dem Titel „Jumping on dead Jews @ Holocaust Memorial“, das ihn auf den Stelen springend zeigte. Ich finde, seine E-Mail ist der beste Weg, dieses Projekt vorerst abzuschließen:

Ich bin der Typ, der dich, wie ich gerade las, zu Yolocaust inspiriert hat. Ich bin der „Spring auf tot..“ – Ich kann es gar nicht schreiben, mir wird schon schlecht wenn ich es nur ansehe. Ich wollte niemanden beleidigen. Nun sehe ich meine eigenen Worte in den Nachrichten.

Ich habe gesehen was meine Worte ausgelöst haben. Das ist verrückt und es ist nicht, was ich wollte. (…)

Das Foto war als Witz für subidas meine Freunde gedacht. Ich bin dafür bekannt, dass ich Witze unterhalb der Gürtellinie mache, dumme Witze, sarkastische Witze. Sie verstehen meinen Humor. Wenn Du mich kennen würdest, würdest Du das auch... Aber wenn es öffentlich geteilt wird und es Fremde erreicht, die keine Ahnung haben wer ich bin, dann sehen sie jemanden, der etwas, was anderen Menschen wichtig ist, respektlos behandelt.

Das war nicht meine Intention. Und es tut mir leid. Wirklich.

In diesem Sinne, würde ich gerne „entdouchet“ werden.

P.S. Oh, und wenn Du gegenüber BBC, Haaretz und all den anderen Blogs, Nachrichtenstationen, etc. erklären könntest, dass ich Mist gebaut habe, wäre es phantastisch. 😅

Wenn ihr über meine Arbeit auf dem Laufenden bleiben wollt, findet ihr mich im sozialen Netzwerk eurer Wahl. Außer auf Snapchat. Snapchat verstehe ich einfach nicht.

Grüße,
ss





ШОКИРУЮЩИЕ НОВОСТИ



Related News


Exteriores de casas modernas fotos
Parejas bailando tango fotos
Fotos graciosas chivas vs america
Como poner fotos en un video
Boda de felipe y letizia fotos
Fotos de el mapa mundial